Hier findet ihr Interviews mit Emilia:
Videointerviews:
www.maedchen.de/tv/index.php
www.tikonline.de/video/detail.php
www.youtube.com/user/MandyJosiFan#p/u/38/zjg9FMN9UGw
www.viva.tv/Videos/Detail/id/2215641
www.kindercampus.de/index.php
com.bravo.de/video/BRAVO-WebTV-150210/1b25ae59d995b0fc6a277f8ff0b45d04
nachrichten.lvz-online.de/extern/meinvz/filmpremiere-mit-live-konzert--stars-aus-rock-it-stellen-kino-musical-in-leipzig-vor/r-meinvz-a-16763.html
www.youtube.com/watch
Ein Radiointerview:
www.kakadu.de/inhalt/919
„Ich würde nie abheben“
Kassel. Emilia Schüle (17) ist Hauptdarstellerin des neuen Kinofilms „Rock it!“. In dem Streifen spielt die gebürtige Berlinerin die 15-jährige Julia, die auf ein Internat kommt, um professionelle Pianistin zu werden. Dort aber entdeckt sie ihre Leidenschaft für die Rockmusik und beginnt deshalb ein Doppelleben. Wir sprachen mit der jungen Schauspielerin, die mit ihren Kollegen während der Kinotour des Films auch im Kasseler Cinestar vorbeischaute.
Emilia, gestern in Leipzig, heute in Kassel, morgen in Frankfurt – wissen Sie eigentlich immer, wo sie gerade sind?
Schüle: (lacht) Manchmal wache ich wirklich morgens auf und weiß nicht, wo ich bin. So eine Tour ist schon extrem anstrengend. Aber wir verstehen uns alle gut und deshalb macht es auch viel Spaß.
Auch hier in Kassel jubeln Ihnen hunderte Fans zu. Fühlen Sie sich als ein Teeniestar?
Schüle: Nein, eigentlich nicht. Ich werde ja meistens noch nicht einmal erkannt, wenn ich auf der Straße unterwegs bin. Und auch in der Schule gehen alle ganz normal mit mir um.
Stichwort Schule. Wie bringen Sie die mit der Schauspielerei unter einen Hut
Schüle: Das geht schon. Die Dreharbeiten zu „Rock it!“ fanden zum Beispiel größtenteils in den Ferien statt. Deswegen verpasse ich meistens nicht so viel. Das ist mir auch wichtig, denn ich will auf jedenfall das Abitur machen.
Sie verlassen sich also nicht allein auf ihr schauspielerisches Talent?
Schüle: Nein. Sicher würde ich gern mein ganzes Leben beim Film bleiben. Aber als Schauspieler bekommt man nur selten einen festen Arbeitsvertrag, das macht mir ehrlich gesagt Angst.
Für ihr Alter klingen diese Sätze sehr reif und vorausschauend.
Schüle: Das habe ich schon öfter gehört. Ich denke, dass kommt auch durch den Beruf. Obwohl ich so jung bin, bin ich am Set eine Schauspielerin wie jede andere, also auch mit derselben Verantwortung. Dadurch bekommt man auch schnell eine gewisse Reife.
Schwirrt Ihnen nie der Kopf, wenn ihnen alle nach einem neuen Film auf die Schulter klopfen?
Schüle: Doch, schon. Aber ich würde nie abheben, dafür sorgen auch meine Eltern und mein Freund. Mein Vater ist mein größter Kritiker. Aber er lobt mich auch, wenn ich gut war. Leider gibt es beim Film zu wenig Leute, die Klartext reden.
Inwieweit steckt eigentlich auch ein Stück von Julia (Emilas Rolle in „Rock it!“, Anmerkung der Redaktion) in Ihnen?
Schüle: Fast gar nicht. Ich würde mich nie verstellen, um irgendwo dazugehören zu dürfen, so wie Julia es macht. Allerdings muss ich zugeben, dass ich auch im richtigen Leben manchmal ein riesengroßer Tollpatsch sein kann, wie Julia im Film einer ist.
Wie gefällt Ihnen selbst der neue Film denn? Und wie sehen sie Ihre Leistung?
Schüle: Ich finde den Film echt schön. Mich selbst beäuge ich da schon kritischer, es gibt auch Szenen, da halte ich mir die Augen zu. Richtig begeistert bin ich von mir nie.
Hat „Rock it!“ für Sie eine bestimmte Botschaft?
Schüle: Bleib dir selbst treu! Viele junge Menschen haben heute damit Probleme. Aber jeder kann an sich arbeiten.
Interview mit Emilia Schüle und Jimi Blue Ochsenknecht zu Film Gangs:
girlfriends: Wie ist es, Liebesszenen zu spielen, wenn die ganze Crew drum herum sitzt?
Jimi Blue: Für mich war das ganz normal. Ich hatte bei „Wilde Kerle“ ja schon mehrere Kussszenen.
Emilia: Das war eben meine Rolle. Man versucht in dem Moment, das Private komplett auszublenden und sich ganz auf die Szene und die Drehbuchanweisungen einzulassen. Man versucht, das Ganze gut rüber zu bringen.
girlfriends: Gab es irgendwelche Pannen? Mussten oft Szenen mehrfach gedreht werden, weil etwas nicht geklappt hat?
Jimi Blue: Motorradszenen mussten oft wiederholt werden, weil mal der Motor nicht angesprungen ist oder die Maschine plötzlich ausging. Und auch die Kussszene musste mehrmals gedreht werden. Einfach, weil wir mehrere Einstellungen hatten. Und dann wird es so oft gedreht, bis es perfekt ist.
Emilia: Die Kussszene ist eine besonders wichtige Szene. Sie sollte eben so schön wie möglich sein. Deshalb ließ sich das Team alles offen und dreht erstmal aus allen möglich Perspektiven, um sich dann das Beste rauszusuchen.
girlfriends: Gab es beim Dreh witzige Situationen mit „Eisen“, dem Hund?
Emilia: Ich hab zwar nicht oft mit ihm gedreht, aber ich hab mitbekommen, dass „Eisen“ ein ganz großer Angsthase war. In den Szenen, wo er eigentlich böse rüber kommen sollte, ist er oft vor Angst einfach zu seinem Herrchen gerannt. Er hat nämlich eine ganz enge Bindung zu seinem Besitzer. Der Hund hatte sogar Angst vor dem Geräusch der Filmklappe.
Jimi Blue: Der Hund ist in echt genauso wie im Film: total sensibel! Wenn wir mit ihm Auto gefahren sind, wollte er immer raus springen, weil er solche Angst hatte: deshalb hat er dann auch ein Double bekommen. Wir hatten also zwei Hunde.
girlfriends: Wie läuft ein typischer Drehtag ab? Maske, „Action“ und los geht’s?
Jimi Blue: Bei Nachtdrehs fahren wir erst gegen zwei oder drei Uhr mittags zum Set.
Emilia: Beim normalen Dreh ist auf alle Fälle früh aufstehen angesagt. Wie früh, das hängt dann immer davon ab, wo wir drehen und wie weit der Weg dahin ist. Dann steht Maske und Kostüm an. Je nachdem, wie gut man geschlafen hat, ist die Zeit in der Maske länger oder kürzer (lacht). Dann geht’s ab zum Set. Dort gibt’s dann erstmal eine Stellprobe. Da wird geschaut, wer wo lang laufen kann, damit man sich nicht gegenseitig behindert und durchs Bild läuft. Anschließend wird mit Kamera geprobt. Und zwar so lange, bis es klappt. Und dann wird aufgenommen, bis es perfekt ist. Es sind ja nicht nur wir Schauspieler, die gut sein müssen – auch das Licht und die Kostüme müssen stimmen.
Jimi Blue: Die meiste Zeit über wartet man aber …
girlfriends: Was hat bei den Dreharbeiten am meisten Spaß gemacht? Was hat genervt?
Jimi Blue: Am meisten Spaß hatte ich, wenn wir alle zusammen gedreht haben!
Emilia: Das war viel los. Diese Drehtage waren echt die lustigsten. Und am meisten genervt hat mich die Kälte.
girlfriends: Emilia, wie liefen die Castings für „Gangs“ ab? Gegen wie viele Mädchen hast du dich durchgesetzt?
Emilia: Ich bin zum ersten Casting gegangen und hab für die Rolle der „Stella“ vorgesprochen. Dabei war ich von vornherein eigentlich für die „Sofie“ vorgesehen. Da ist irgendwas schief gelaufen. Und in dem Casting hatte „Stella“ auch eine viel stärkere Szene als „Sofie“. Sie durfte nämlich so richtig ausflippen. Dann kam ich in den Recall und plötzlich gab’s da nur noch ein Mädchen, nämlich die „Sofie“. Das war eine Szene mit „Sofie“ und „Flo“. Naja, und dann hab ich die Rolle bekommen.
girlfriends: Wie hast du dich auf deine Filmrolle Sofie vorbereitet?
Emilia: Zuerst hatte ich ein Coaching. Da haben wir über meine Rolle gesprochen, über das Buch und über „Sofies“ Charaktervergangenheit. Dann haben wir uns zur Inspiration andere Gang-Filme angeschaut, wie zum Beispiel die Verfilmung von „Romeo und Julia“ mit Leonardo DiCaprio und Claire Danes. Dann mussten wir Schauspieler und natürlich auch untereinander kennenlernen. Wir haben zusammen schon einmal ein paar Szenen gespielt. Oft haben wir uns auch mit dem Regisseur zusammen gesetzt und durchgesprochen, wie er sich die Szenen so vorstellt.
girlfriends: Wie waren die Ballettszenen für dich?
Emilia: Die große Ballettszene wurde gleich am dritten Tag gedreht. Davor hatten wir ein dreiwöchiges Training mit einer Ballettlehrerin. Und Ballettlehrer sind ja bekanntlich sehr streng! Es echt hart, hat aber riesig viel Spaß gemacht und sieht im Film richtig schön aus! Es war auf jeden Fall eine Herausforderung für mich. Ich bin froh, dass Ballett Teil des Films ist!
girlfriends: Nimmst du immer noch Ballett- und Tanzunterricht?
Emilia: Nein, leider schaff ich das zeitlich nicht. Ich hab früher mal Ballett getanzt, würde aber, selbst wenn ich die Zeit hätte, heute eher was anderes machen.
girlfriends: Emilia, Wilson kanntest du ja schon aus „Freche Mädchen“. Wie war es, jetzt mit Jimi Blue zu drehen?
Emilia: Der Dreh mit Wilson bei „Freche Mädchen“ war viel kürzer als der „GANGS“-Dreh mit Jimi. Deshalb war die Arbeit zu „GANGS“ auch intensiver und entsprechend hatten wir viel mehr Zeit zusammen.
girlfriends: Habt ihr einen Freund/in? Sind die eifersüchtig, wenn ihr vor der Kamera wen anders küsst?
Jimi Blue: Nein, ich hab grad keine Freundin. Bisher war es auch noch nie ein Problem, Kussszenen zu drehen, wenn ich eine Freundin hatte. Das ist ganz normal, nämlich mein Job.
Emilia: Ich hab im Moment auch keinen Freund. Wenn du aber eine Kussszene drehst, wirst du eigentlich immer dran erinnert, wie schön es eigentlich mit dem eigenen Freund ist. Mein Freund müsste das schon akzeptieren und damit klar kommen. Das gehört einfach zur Schauspielerei dazu.
girlfriends: Seid ihr gerade verliebt?
Jimi Blue: Nicht, dass ich wüsste …
Emilia: Vielleicht …
girlfriends: Wie sieht für euch privat ein perfektes Date aus?
Emilia: Es muss einen umhauen. Es muss etwas sein, das man nicht erwartet. Etwas ganz Besonderes eben …
Jimi Blue: Es muss speziell sein. Es gibt doch diese verglasten Fahrstühle. Und da drin ein romantisches Essen bei Kerzenschein, während dir die ganze Stadt zu Füßen liegt.
girlfriends: Was bedeutet Romantik für euch?
Emilia: Romantik kann man schlecht in Worte fassen. Das muss man fühlen!
Jimi Blue: Find ich auch! (lacht)
girlfriends: Gibt es für euch so etwas wie „Standesgrenzen“? In wen würdet ihr euch nie verlieben?
Emilia: Wenn es passiert, passiert’s. Liebe ist doch eine Herzenssache, die man nicht beeinflussen kann.
Jimi Blue: Wenn es die Richtige ist, ist es doch völlig egal, wo sie herkommt und was sie macht.
girlfriends: Mit wem am Set habt ihr euch am besten verstanden?
Jimi Blue: Mit Jannis!
Emilia: Mit meiner Maskenbildnerin.
girlfriends: Du kommst aus München. Wir haben dir die Dreharbeiten in Berlin gefallen?
Jimi Blue: Ich mag Berlin sehr. Aber München ist meine Heimat, da fühle ich mich einfach wohler.
girlfriends: Emilia, hast du bisher nur in Deutschland gedreht oder auch schon im Ausland?
Emilia: Ich war erst für einen Film im Ausland, und zwar in Rumänien. Aber da haben wir nur im Studio gedreht.
girlfriends: Welche Rolle würdet ihr gerne mal spielen? Traumrolle?
Emilia: Ich würde gerne mal ein Mädchen spielen, das ganz anders ist als ich. Am liebsten eine schwierige Rolle – ein Mädchen, das psychische Probleme hat vielleicht. Mal ein Mädchen, das nicht „nur“ nett ist.
Jimi Blue: Ich würde gerne mal jemanden spielen, der unter Verfolgungswahn leidet.
girlfriends: Wilson Gonzales steht grad für „Frühlings Erwachen“ vor der Kamera. Frank Wedekinds Geschichte ist über hundert Jahre alt. Könnt ihr euch vorstellen, auch in so einem Klassiker mitzuspielen?
Beide: Ja, das wäre auch cool.
Interview mit Emilia Schüle zum Film Freche Mädchen:
Wie bekamst du die Rolle?
Meine Agentur (Type Face) hat mir ein Casting für "Freche Mädchen" vermittelt.
Wie hast du dich für die Rolle der vorbereitet? Hast du die Bücher gelesen? Gefallen dir die frechen Mädchenbücher?
An einem Wochenende haben wir uns in Zusammenarbeit mit unserer Regisseurin (Ute Wieland) und einem Sprachcouch (Mira Amari) intensiv auf unsere Rollen vorbereitet. So wurde uns geholfen, unsere Rollen voll und ganz zu verstehen und wir haben viel über Sprach- und Lerntechniken erfahren. An diesen zwei Tagen haben wir zum ersten Mal unsere Schauspielkollegen und einige Mitarbeiter vom Team getroffen. Natürlich habe ich einige "Freche Mädchen-Bücher" zur Vorbereitung gelesen, aber die habe ich schon immer gerne gelesen. Man liest sich rein und kann sie einfach nicht mehr weglegen. Toll!
Wie findest du Mila? Hättest du auch gerne so eine Freundin?
Mila ist ein sehr liebenswertes Mädchen, sie ist stark, frech und immer für ihre Freundinnen da. So eine Freundin kann man sich nur wünschen.
Wie waren die Dreharbeiten?
Die Dreharbeiten waren eine fantastische Erfahrung für mich. Man lernt so viel neues kennen, so viele Menschen, Orte, Lebensweisen ... Natürlich ist es harte und ernstzunehmende Arbeit, die man leisten muss. Trotzdem wünschte ich, der Dreh hätte nie geendet
Wie lernst du deinen Text?
Zuerst brauche ich meine Ruhe, lese mir die Szene ein paar mal durch und mache mir klar, in welcher Situation ich mich befinde, welche Gefühle in mir vorgehen. Am liebsten spreche ich ihn dann einige Male mit jemandem durch.
Wann wusstest du, dass du Schauspielerin werden wolltest? Hast du schon in der Schule in der Theater-AG mitgemacht? Hast du Tipps für Mädchen, die auch Schauspielerin werden wollen?
Irgendwann wusste ich es einfach. Ich konnte mir nicht mehr vorstellen. irgendetwas anderes zu machen. Ein Leben als Schauspielerin wäre mein absoluter Traum. Das Allerwichtigste für alle Mädchen, die mal Schauspielerinnen werden möchten, ist einfach, dass sie sie selbst bleiben.
Ist dein Leben nun anders geworden? Wie finden deine Freunde es, dass du so bekannt bist?
Nein, in meinen Leben hat sich nicht viel verändert, außer, dass ich alle vom Dreh und der tollen Zeit sehr vermisse
. Meine Freunde finden es natürlich cool, dass sie jemanden kennen, der in einem Kinofilm mitgespielt hat. Aber bekannt bin ich nun wirklich noch nicht. Bisher haben mich meine Freunde immer unterstützt.
Hast du Vorbilder? Was sind deine Ziele? Was möchtest du nach der Schule machen?
Nach der Schule? Darüber hab ich schon oft nachgedacht. Da gibt's vieeele Möglichkeiten. Entweder beginne ich sofort mit meinem Schauspielstudium, das wäre wohl das Vernünftigste
. Oder, gehe ich meinem immer stärker werdendem Wunsch nach, zu reisen, ganz viel von der Welt zu sehen, neue Kulturen, Menschen kennen zu lernen, das Leben genießen! Das wäre einfach genial! Oder, ich nehm' mir einfach mal eine Auszeit. 13 Jahre Schule sind schließlich nicht wenig! Über den Sinn und Unsinn der drei Optionen lässt sich streiten, aber wie gesagt, es ist ja noch vieeel viel Zeit. 
Warst du schon mal verliebt?